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Sissach

Baumversuch in der Begegnungszone

Was die Umfrage zeigt – und wie es weitergeht

Baumversuch Begegnungszone 2. Standort.Bild zvg

Am 4. Juni wurde in der Begegnungszone der Versuch mit einem mobilen Baum gestartet. Aktuell befindet sich der Baum wie geplant am zweiten Standort. Ziel des Versuchs ist es, alle Akteure und Interessierten in die Planung einzubeziehen. Gleichzeitig sollen Erfahrungen mit verschiedenen Nutzungen sowie zur Tauglichkeit und zum Unterhalt des mobilen Baums gesammelt werden.

Bis zum 14. August haben 317 Personen an der Umfrage teilgenommen. Die Rückmeldungen zeigen eine überwiegend positive Haltung gegenüber zusätzlichen Bäumen: 90 Prozent beurteilen die Idee als «positiv», 8 Prozent als «negativ» und 2 Prozent haben keine eindeutige Meinung. Besonders gefragt ist eine Kombination aus fest gepflanzten und mobilen Bäumen.

Als wichtigste Vorteile werden mehr Schatten, eine höhere Aufenthaltsqualität, ein schöneres Ortsbild und eine gesteigerte Lebensqualität genannt. Gleichzeitig bestehen Bedenken bezüglich der Anschaffungs- und Unterhaltskosten, des Verkehrs, des Wasserverbrauchs sowie der Gestaltung und Ästhetik der Pflanzgefässe.

Die Wünsche zur Begegnungszone gehen weit auseinander: Sie reichen von einer vollständig verkehrsfreien Gestaltung bis hin zum Wunsch nach zusätzlichen Parkplätzen. Besonders deutlich zeigt sich jedoch der Wunsch nach mehr Orten, die Begegnungen und den Austausch untereinander ermöglichen.

Für die Arbeitsgruppe und die Fachplanenden steht fest: Die Begegnungszone soll auch künftig befahrbar, belieferbar und parkierbar bleiben. Gleichzeitig sollen neben weiteren Gestaltungsmassnahmen zusätzliche Bäume für mehr Begrünung sorgen und attraktive Orte zum Verweilen und Begegnen schaffen.

Der Baumversuch ist Bestandteil des Konzepts zur Neugestaltung der Begegnungszone und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) mit 40 Prozent unterstützt. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die weitere Planung ein. Der Versuch soll im Jahr 2027 weitergeführt werden. Dabei ist vorgesehen, den mobilen Baum an unterschiedlichen Standorten in der Begegnungszone aufzustellen, um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Die Gemeinde bedankt sich bei allen, die sich bisher am Baumversuch beteiligt und mit ihren Rückmeldungen zur Weiterentwicklung der Begegnungszone beigetragen haben.

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