Sissach
«Es muss etwas gehen nach vorne»
Fussball | 1. Liga: Michel Meier startet mit dem SV Sissach gegen Sempach
Zum SV Sissach stossen auf die 1.-Liga-Saison 2026/27 hin nur drei neue Spielerinnen und zwei Stützen fallen zum Saison am Sonntag noch aus. Trainer Michel Meier ist dennoch überzeugt, dass das Team einen Schritt nach vorne machen wird.
Wie schon im Winter hatte das 1.-Liga-Team des SV Sissach auch im August vor, wieder gegen den FC Sempach zu testen. Doch weil die Zentralschweizer Erstligistinnen neu in derselben Gruppe eingeteilt sind wie der SVS, wurde das Testspiel abgesagt – das Duell steht dafür am Sonntag (15 Uhr in Sempach) als Saisonauftakt auf dem Programm.
«Wir sind bereit für die Saison», sagt Michel Meier. Der SVS-Trainer muss zwar zum Saisonstart auf Mara Lessa und Topskorerin Luana Pricoli verzichten, die sich in der Rückrunde verletzt haben, doch deshalb macht er sich keine Sorgen: Es sei eine Stärke des Teams, dass es homogen sei. Einige Spielerinnen seien mittlerweile in der Lage, mehrere Positionen zu spielen. «Wir kommen bei Ausfällen nicht mehr so schnell ins Rotieren», sagt Meier.
Der SV Sissach sei in der 1. Liga angekommen und werde nun um die Ränge 3 bis 5 ein Wörtchen mitreden. Meier: «Ich erwarte, dass die Liga sehr ausgeglichen sein wird. Als Erstes geht es darum, dass wir uns vom Tabellenende fernhalten.»
Bei den Neuzugängen habe der SV Sissach auf das Motto «Qualität vor Quantität» geachtet, wie Meier sagt, und zwei Spielerinnen verpflichtet, die vergangene Saison in der 2. Liga aufgelaufen sind: Sina Grieder vom FFT Fricktal und Majlinda Xhaferaj vom FC Schwarz-Weiss. Dazu kommt aus dem Sissacher 3.-Liga-Team Lucia Lasser Gallego. Beim Rest des Kaders handelt es sich um fast die komplette Equipe der vergangenen Saison, wobei die grosse Erfahrung von Ramona Hasler wegfällt, die im Sommer nach 350 Partien für den SV Sissach den Rücktritt gegeben hat.



