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Tenniken

Tenniken feiert und baut für die Zukunft

Dorffest bildet den Höhepunkt des Jubiläums «800 Jahre Tenniken»

Nach drei Jahren Vorbereitung freut sich das Tenniker OK auf das bevorstehende Dorffest.Bilder zvg

Vom 21. bis 23. August steht Tenniken ganz im Zeichen von Begegnungen, Musik und Kulinarik. Gleichzeitig soll mit dem Erlös des Dorffestes ein nachhaltiger Beitrag für kommende Generationen geleistet werden.

Als das Tenniker Organisationskomitee vor rund drei Jahren mit den Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr begann, war rasch klar: Zum 800-Jahre-Jubiläum 2026 sollte nicht nur ein gewöhnliches Dorffest entstehen. Ein zwölfköpfiges OK unter der Leitung von Marianne Iberg erarbeitete ein Jahresprogramm unter dem Motto «Gestern – Heute – Morgen». Das Jubiläumsjahr gipfelt im Dorffest vom 21. bis 23. August. «Wir wollten nicht nur ein Fest organisieren, das nach drei Tagen vorbei ist», sagt OK-Präsidentin Marianne Iberg. «Das Jubiläumsjahr soll verbinden – Menschen, Generationen und unser Dorf. Gleichzeitig möchten wir mit dem Erlös aus dem Dorffest etwas Bleibendes schaffen.»

Bereits im März eröffnete das Fasnachtsfeuer den Programmteil «Gestern» und rückte die Geschichte des Dorfs ins Zentrum. Das Dorffest steht für die Gegenwart, bevor das «Morgen-Fest» im Oktober den Blick in die Zukunft richtet. Dann übergibt das OK symbolisch den Gewinn des Dorffestes, pflanzt einen Baum und vergräbt eine Zeitkapsel.

Ein Fest für morgen

Das Motto des Dorffestes lautet deshalb bewusst «hütt für morn». Die Überschüsse fliessen in die Neugestaltung des Spielplatzes beim Schulhaus Seematt. Passend zum 800. Geburtstag der Gemeinde kostet der Tageseintritt ans Dorffest 800 Rappen. «Jeder Franken, den wir einsparen oder zusätzlich einnehmen können, kommt dem Spielplatz-Projekt zugute», sagt Marianne Iberg.

Das Dorffest erstreckt sich rund um das Schulhaus Hofmatt und die umliegenden Strassen und Gassen bis zur Kirche. Auf der Hofmatt-Wiese steht als zentraler Treffpunkt die grosse Dorffest-Bühne. Lange war unklar, ob die Wiese wegen eines geplanten Bauprojekts überhaupt zur Verfügung stehen würde. Dass die Bauherrschaft den Baustart auf die Zeit nach dem Dorffest verschob, bezeichnet Iberg als grossen Glücksfall.

Künstler mit Tenniker Wurzeln

Zur Unterhaltung der Festbesucher prüfte das Organisationskomitee ursprünglich die Verpflichtung eines «Hauptacts». Bald entschied es sich jedoch für einen anderen Weg. «Wir haben uns gefragt, was Tenniken selbst zu bieten hat», erzählt Marianne Iberg. «Dabei haben wir gemerkt, wie viele talentierte Künstlerinnen und Künstler mit unserem Dorf verbunden sind.» So gehören nun der Pianist Mischa Cheung, Liedermacher Max Mundwiler und Zauberer Marco Caviola zum Rahmenprogramm. Regionale Namen wie Sarah-Jane oder die Band «Spruchrif» ergänzen das Angebot. Die Regionale Musikschule Sissach gibt unter anderem ein Open-Air-Konzert, während die Kirche bewusst als besonderer Ort für Konzerte ins Fest eingebunden wird.

Auf einen musikalischen Höhepunkt freut sich Marianne Iberg bei der Uraufführung eines eigens komponierten Tenniker Lieds. Liedermacher Max Mundwiler, der in Tenniken aufgewachsen ist, schrieb Text und Musik, der Zunzger Stefan Furter den Chorsatz. Erstmals erklingt

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